Gemeinde

Sie trafen sich hin und her in den Häusern und im Tempel. Beides ist also möglich. Apo.2.46;

Man kann sich in einem Wohnzimmer genauso versammeln wie in einem großen Gebäude. Allerdings sind manche Dinge wie Austausch und echte Gemeinschaft in den großen Versammlungen nicht möglich. Dort sind es ehr lehrmäßige Veranstaltungen. Im trauten Kreis im Wohnzimmer kann man sich ehr austauschen und mitteilen. Deshalb haben wir angefangen uns regelmäßig im eigenen Wohnzimmer zu versammeln. Haben aber auch nichts gegen größere Versammlungen.

Wir streben eine Versammlung nach 1.Kor.14.26; an wo ein jeder etwas zum Gottesdienst zum Nutzen aller beitragen darf.

Offb 22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Genauste biblische Darlegung in allen Einzelheiten des ob. Themas findet Ihr in dem Buch Watchman Nee – das normale Gemeindeleben. ISBN 3 - 88 083 - 125 - 4, Preis ca. 11 Eu. Erhältlich bei: Verlag der Strom GmbH, Filder-Haupt-Str.61c,70599 Stuttgart – www.verlagderstrom.de

Gedanken von William Mac Donald zur unabhängigen Orts- bzw. Hausgemeinde, als erste Orientierung: acht Punkte Leitfaden für eine gelungene Hausgemeinde

1. Versammle dich in der einem Christen angemessenen Einfachheit mit einer Gruppe von gleich gesinnten Gläubigen.

2. Versammelt euch zu Christus allein; macht Ihn zum einzigen Anziehungspunkt. Obwohl solche Grundsätze keine großen Mengen anziehen werden, werden sie zu einem Kern von treuen Gläubigen führen, die durch Prüfungen und Enttäuschungen nicht so leicht umgeworfen werden.

3. Was den Versammlungsort betrifft, so ist eine Wohnung völlig ausreichend und hat auch zahlreiche neutestamentliche Vorbilder (Röm 16,5; 1 Kor 16,19; Kol 4,15; Phil 2). Solche, die gern ein eindrucksvolles Gebäude mit viel religiöser Hardware möchten, haben noch nie wirklich die All Genügsamkeit des Herrn Jesus als der Person entdeckt, zu der allein Sein Volk sich versammelt.

4. Gebt euch keinen Namen und keine Satzung, die einen wahren Gläubigen von der Gemeinschaft ausschließen könnten.

5. Geht keine Verbindung mit einer Denomination ein und verweigert hartnäckig jede Kontrolle von außerhalb, die die Souveränität der örtlichen Gemeinde verletzen würde.

6. Widersteht der ständigen Tendenz, daß der Dienst immer mehr von einem Mann allein getan wird. Gebt vielmehr dem Heiligen Geist die Freiheit, die verschiedenen Gaben zu gebrauchen, die Christus der Gemeinde gegeben hat, und sorgt für die aktive Verwirklichung des Priestertums aller Gläubigen.

7. Versammelt euch regelmäßig zum Gebet, zum Studium des Wortes, zum Brechen des Brotes und zur Gemeinschaft. Betreibt eine aktive Evangelisationsarbeit, sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich.

8. Kurz gesagt, sucht als eine neutestamentliche Gemeinde im wahrsten Sinne des Wortes zusammenzukommen, indem ihr eine getreue Darstellung des Leibes Christi zu sein versucht und den Geboten des Herrn gehorcht.

William Mac Donald, Christus und die Gemeinde, Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg, 3. Aufl. 1992, S. 123f.

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Roland Klutschewski - Heilungsraum Ortsgemeinde Alfeld - www.JesusHeiltHeute.de