Vision

Biblische Gemeinde – der Plan Gottes in der Bibel

Offb 22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Der Geist >>und<< die Braut sprechen komm ! Ich glaube wir wissen alle das die Braut die Gemeinde Jesu ist. Damit diese Braut aber zusammen mit dem Geist >>komm<< rufen kann muß noch einiges mit der Braut geschehen. Wer soll denn kommen ? Ich glaube damit ist der Bräutigam gemeint.  Der Bräutigam der Braut Ist unser Herr Jesus, welcher kommen soll um seine Braut heim zu holen.

Wir lesen in Eph.4; Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus,16 von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.

Wenn wir uns diese Verse mal genauer ansehen, dann können wir die Struktur der biblischen Gemeinde nämlich des Leibes des Christus erkennen. Da ist das Haupt (das ist Christus) von dem aus der Leib zusammen gefügt ist. Das ist ein geistlicher Fakt. Im geistlichen ist es in der Tat so, das ein Mensch sobald er sich zu Jesus  Christus bekehrt hat, zu diesem Leib des Christus gehört.

Tatsächlich wird dieser Leib aber erst funktionstüchtig sein, wenn die Glieder dieses Leibes mit einander durch Gelenke verbunden sind. Denn ein Glied hängt am anderen.>>Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt<< Durch Gelenke wird also jedes Glied unterstützt und jedes Glied unterstützt durch Gelenke die anderen Glieder >>nach dem Maß seiner Kraft<< und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe ! Damit sich dieser Leib aber selbst aufbauen kann in der Liebe, muß es erst mal im physischen ein Leib sein. Dann muß jedes Glied wissen was Gelenke sind. Denn durch die Gelenke soll jedes Glied das andere unterstützen. Gelenke sind all die Anweisungen die wir in der Bibel finden. Und natürlich auch die durch die Liebe gestützten Beziehungen unter einander.

Hier einige Beispiele: Jeder komme dem anderen mit Ehrerbietung zuvor ! Kümmert Euch um Eure Mitmenschen, zu förderst aber um die Glaubensgenossen ! Wenn Dich jemand bittet mit Ihm eine Meile zugehen, so gehe mit Ihm zwei ! Was Ihr einem meiner geringsten Brüder nicht getan habt, das habt Ihr mir auch nicht getan ! Röm.12.9ff.Wenn ihr zusammen kommt, so habe ein jeder etwas. Er habe einen Psalm, ein Lied, eine Weissagung, eine Zungenrede 1.Kor.14.26! usw.

1.Petr 4,10; Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

Bisher haben wir gelesen das wir etwas machen müssen. Aber es ist auch so, das Gott etwas tut. Das lesen wir im Kolosser.

Kol.2.19;... Haupt, von dem her der ganze Leib durch Gelenke und Bänder gestützt und zusammengehalten wird und wächst durch Gottes Wirken. Es gibt exakt nur zwei Bänder. Da ist einmal das Band des Friedens welches ein Einzelband ist und das Band der Liebe, welches ein Doppelband ist. Denn die Liebe ist auch ein Band der Vollkommenheit. Eph 4,3; Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.

Kol 3,14; Zu diesem allen aber <zieht> die Liebe <an>, die das Band der Vollkommenheit ist ! Wir sehen das auch wir unseren Teil beizutragen haben. Erst wenn dieser Leib im Physischen besteht, das heißt in Echt da ist, kann er sich selbst aufbauen in der Liebe und wachsen zu dem hin der das Haupt ist Christus. Erst dieser Leib braucht den fünffältigen Dienst welcher aus den fünf Dienstgaben besteht. Dies sind die Apostel, die Lehrer und die Propheten, so wie die Hirten und Evangelisten.

Eph.4. 11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi,14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen. 

Vers 12 sagt aus, das wir die Heiligen zum Werk des Dienstes zugerüstet werden. Dadurch soll Der Leib Christi erbaut werden. Das soll geschehen, Vers 13 – bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi. Im Vers. 14 steht warum das alles so sein soll. Das bedeutet aber auch, das dies noch hier auf der Erde geschehen muß, bevor Jesus wieder kommen kann !

Denn gem.1.Kor.13.8-10; wird die Erkenntnis erst aufhören, wenn das Vollkommene da sein wird. Die Erfüllung von Vers. 13.aus Eph.4 geschieht also auf dieser Erde vor der Entrückung und durch den fünffältigen Dienst der Apostel, Lehrer, Hirten, Propheten und Evangelisten !

I
n der jetzigen Konstellation von Gemeinde ist es vollkommen unmöglich die oben beschriebenen Tatsachen durch zuführen. Da sind zum einen vollkommen andere Strukturen als diese die wir in der Schrift vorfinden. Sie lassen sich auch nicht ohne weiteres abändern sollten aber auf lange Sicht angestrebt werden.

Diese Strukturen wurden einst durch Kaiser Konstantin und seine Nachfolger eingeführt und behindern auch heute noch das kommen des fünffältigen Dienstes, da sie allgegenwärtig noch gültig sind. Sie haben die Gemeinde von der göttlich jüdischen Wurzel abgeschnitten und sie auf eine heidnisch griechische Wurzel aufgepfropft. s.h.Röm.11.16-24;

Das apostolische Urmodell von Gemeinde war gänzlich anders aufgebaut. Hier gab es zum einen die Gemeinde-Hausgemeinschaft. Apo.2.46; … und brachen das Brot hier und dort in den Häusern,… Dort waren die Dinge möglich wie in 1.Kor.14.26 ; beschrieben.

Und dann gab es die Apostel-Versammlung. Apo.2,46; Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel …In der Apostel-Versammlung waren alle außer dem Apostel passiv. Man hörte was der Apostel zusagen hatte. Dieser zog bald weiter!  und man versammelte sich wieder in den Häusern.

Diese Hausgemeinden am Ort ergaben die Ortsgemeinde. Allein die Gemeinde in Jerusalem, muß um die 10000 Mitglieder gehabt haben. Diese waren wohl kaum alle auf einmal im Tempel. Diese Hausgemeinschaften bilden die Ortsgemeinden, und werden betreut über den fünffältigen Dienst.

Erst durch den Dienst der Propheten und Lehrer und Apostel und Hirten bekommen alle Häuser die gleiche Erkenntnis über Jesus. Das ist die Einheit des Glaubens. Die Hirten (Älteste) sind zur organisatorischen Betreuung der Häuser (Hausgemeinden) jeder für sein Haus! da. Sie sollen ja über die Seelen wachen.1.Petr.5.1-3; 

Die Ältesten sind die welche, schon länger gläubig sind und sich bewährt haben, in den Häusern, s.h. 1.Tim 3,4-5; und vergl. Röm.16.5; 1.Kor.16.19; Kol.4.15; 1.Tim.3.15; Phlm.2; Apo.16.15;Tit 1,5  Deswegen ließ ich dich in Kreta, dass du vollends ausrichten solltest, was noch fehlt, und überall in den Städten Älteste einsetzen, wie ich dir befohlen habe.

Sie kamen also aus den Häusern und wurden zu Bischöfen der Ortsgemeinden eingesetzt, sofern sie sich in den Häusern bewährt hatten. Keine Jünglinge damit sie nicht vom Feind übervorteilt werden.(Tit.4 Diakone) Tit.1.5-9;

Christus ist das Haupt des Mannes, welcher auch ein Priester seines Hauses ist. 1.Kor.11.3;1.Tim.3.5+12; In jedem Haus wird jeder zu einem Jünger ausgebildet. Ein Jünger welcher auch ein Priester seines Hauses ist, kann wieder eine Haus-Gemeinde gründen. Alle sind Könige und Priester und sie sind Gleichrangig ! 1.Petr.2.9;

In den Hausgemeinschaften kam diese Gleichrangigkeit dadurch zum Ausdruck, das ein jeder etwas zum Gottesdienst beitrug. Ein jeder habe etwas! Das ist also die Anweisung für die Hausgemeindegemeinschaft. Hier wird zusammen gebetet und die Gaben werden betätigt gem.1.Kor.12,7; und Gemeinschaft gepflegt, nach biblischer Anweisung. 

Erst durch diese gleichrangige, allein durch den Heiligen Geist geleitete Zusammenkunft der Heiligen wachsen die Glieder geistlich ! Wenn diese Art der Zusammenkunft nicht stattfindet und sich die Unterstützung der Glieder mehr in sozialer Manier entfaltet, werden die Glieder nicht wachsen, sondern stehen bleiben oder sogar verkümmern. Wir finden aller Orts wo es so ist, keine Jünger sondern Gemeinde Gänger. Das ist kein Wunder wenn man meint man könnte bauen wie man will. Das was ich hier schreibe ist aber bei Licht betrachtet das Idealbild von Gemeinde. Es soll dazu dienen die Strukturen wieder biblischer werden zulassen.

Ihr seit ja meine Freunde, wenn Ihr (auch alles !) tut was ich Euch sage ! Joh. 15.14;

1.Kor.3.10ff Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen.

Genauste biblische Darlegung in allen Einzelheiten des ob. Themas findet Ihr in dem Buch Watchman Nee – das normale Gemeinde Leben. ISBN 3 - 88 083 - 125 - 4, Preis ca. 11 Eu. Erhältlich bei: Verlag der Strom GmbH, Filder-Haupt-Str.61c,70599 Stuttgart – www.verlagderstrom.de

Quelle: die Bibelverse sind der Luth. 84 entnommen.  (C) DBG

Roland Klutschewski - Heilungsraum Ortsgemeinde Alfeld - www.JesusHeiltHeute.de